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Tonart

H-Dur

H-Dur steht mit fünf Kreuzen weit oben im Quintenzirkel und klingt entsprechend hell, glänzend und leicht entrückt. Die Tonart gilt als strahlend und zugleich innig – Komponisten der Romantik greifen zu ihr, wenn sie einen besonders warmen, leuchtenden Ton suchen.

Brahms – Klaviertrio Nr. 1 op. 8

Johannes Brahms eröffnet sein Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8 mit einer der großzügigsten Melodien seines Kammermusikschaffens – breit ausschwingend, ganz aus dem hellen H-Dur heraus. Das Werk der Romantik existiert in zwei Fassungen; die Kataloge führen die reife Fassung von 1889.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Brahms, JohannesKlaviertrio Nr. 1 H-dur op. 8Violine, Violoncello, KlavierBreitkopf & Härtel KGEB 6052Gál, Hans
30,50 €Kaufen
Urtext (Breitkopf)

Chopin – Nocturne op. 32/1

Frédéric Chopins Nocturne H-Dur op. 32/1 nutzt dieselbe Tonart für einen gesanglichen, fast improvisatorisch gehaltenen Nachtgesang für Klavier solo, dessen überraschend dramatische Schlusswendung nachhaltig im Ohr bleibt.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Chopin, FrédéricNocturne H-DurVioline und KlavierSchott Music Ltd., LondonED 12909
12,00 €Kaufen
Spielausgabe (Schott)

Vom Kammermusiksatz bis zum Klavier-Solo bleibt H-Dur eine Tonart des Leuchtens. Ihr dunkler Gegenpol ist die gleichnamige Molltonart h-Moll, in der die Musik ihre Schattenseite kehrt. Beide Tonarten stehen nebeneinander in Bachs Wohltemperiertem Klavier, das jede der 24 Tonarten durchschreitet.