Werk
Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23
Die Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23 von Frédéric Chopin entstand zwischen 1831 und 1835 und ist die erste von Chopins vier Balladen – einer Gattung, die er für das Klavier überhaupt erst begründete. Aus einer nachdenklichen Einleitung entfaltet sich ein weit gespannter, erzählender Bogen, der immer wieder zwischen lyrischem Gesang und dramatischer Steigerung wechselt und in einer atemlosen, virtuosen Coda gipfelt.
Das Werk gehört zur Romantik und ist für Klavier solo geschrieben; auf dem Klavier verlangt es sowohl gestalterische Reife als auch beträchtliche Technik. Die Grundtonart g-Moll trägt den schwermütig-erzählenden Charakter des Stücks.
| Cover | Komponist | Titel | Besetzung | Verlag | Bestellnummer | Herausgeber | Preis | Hinweise |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() | Chopin, Frédéric | Ballade in Gm | Klavier | G. Henle Verlag | HN 867 | Müllemann, Norbert | 10,50 €Kaufen | Urtext (Henle) |
![]() | Chopin, Frédéric | Ballade g-Moll | Klavier | SCHOTT MUSIC GmbH & Co KG, Mainz | ED0 6209 | Sauer, Emil von | 7,50 €Kaufen | Spielausgabe (Schott) |
Gemeinsamkeiten & Unterschiede
Gemeinsam ist beiden Ausgaben der zuverlässige Notentext. Unterschiede liegen im Ausgabetyp: Der Henle-Urtext gibt Chopins Text quellenkritisch und ohne fremde Zusätze wieder, während die Schott-Ausgabe als Spielausgabe mit eingetragenen Fingersätzen und Vortragshinweisen auf die praktische Arbeit am Instrument zielt.
Welche Ausgabe für wen?
Wer den unverfälschten Notentext zum Studium bevorzugt, greift zur Henle-Urtext-Ausgabe; wer zusätzliche Fingersätze und Spielhilfen schätzt, ist mit der Schott-Spielausgabe gut beraten. Chopins erzählenden Ton finden Interessierte auch in seinen Nocturnes und Préludes op. 28.

