Werk
Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52
Die Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52 von Frédéric Chopin entstand 1842 und gilt vielen als Höhepunkt seiner vier Balladen. Chopin verbindet hier erzählenden Ton, kunstvolle Polyphonie und eine ausgefeilte Variationstechnik zu einem groß angelegten, formal höchst anspruchsvollen Werk. Aus einem verhaltenen, wehmütigen Beginn wächst die Musik über immer reicher ausgestaltete Wiederkehren des Themas bis zu einer der virtuosesten Codas der Klavierliteratur.
Das Werk gehört zur Romantik und ist für Klavier solo geschrieben; auf dem Klavier zählt es zu den technisch wie musikalisch reifsten Aufgaben. Die dunkle Grundtonart f-Moll gibt der Ballade ihren melancholischen, zugleich leidenschaftlichen Grundton.
| Cover | Komponist | Titel | Besetzung | Verlag | Bestellnummer | Herausgeber | Preis | Hinweise |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() | Chopin, Frédéric | Ballade f-moll | Klavier | G. Henle Verlag | HN 938 | Müllemann, Norbert | 10,50 €Kaufen | Urtext (Henle) |
Gemeinsamkeiten & Unterschiede
Im Katalog liegt die Ballade als Urtext-Ausgabe des G. Henle Verlags vor. Sie gibt Chopins Notentext quellenkritisch und ohne fremde Interpretationszusätze wieder und bietet damit eine verlässliche Grundlage für das Erarbeiten des Werks.
Welche Ausgabe für wen?
Für alle, die die vierte Ballade ernsthaft studieren möchten, ist die Henle-Urtext-Ausgabe die naheliegende Wahl. Wer Chopins balladenhaften Ton auch in kleineren Formen kennenlernen will, findet ihn in seinen Nocturnes und Préludes op. 28 wieder.
