Werk
Forellenquintett A-Dur op. 114 D 667
Das Klavierquintett A-Dur op. 114 D 667 von Franz Schubert trägt seinen Beinamen „Forellenquintett“, weil Schubert im vierten Satz eine Variationsreihe über sein eigenes Lied „Die Forelle“ D 550 einflicht. Entstanden 1819 während eines Sommeraufenthalts in Oberösterreich, besitzt das Werk eine ungewöhnliche Besetzung: Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass. Die fünf Sätze sprühen vor heiterer Musizierlaune und liedhafter Melodik – das A-Dur und der volkstümlich-tänzerische Ton machen es zu einem der beliebtesten Kammermusikwerke der Romantik.
Das Klavier übernimmt hier keine bloße Begleitrolle, sondern führt gleichberechtigt durch die perlenden Läufe des Variationssatzes. Weil das Werk gemeinfrei ist, liegt es in einer wissenschaftlichen Urtext-Ausgabe und in einer Studienausgabe vor.
| Cover | Komponist | Titel | Besetzung | Verlag | Bestellnummer | Herausgeber | Preis | Hinweise |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() | Schubert, Franz | Quintett A-Dur [Forellenquintett] | Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass | G. Henle Verlag | HN 9463 | — | 22,00 €Kaufen | Urtext (Henle) |
| — | Schubert, Franz | Forellenquintett | Violine,Viola,Violoncello,Kontrabass und Klavier | UE Wien 550 | PH 375 | — | 18,95 €Kaufen | Studienausgabe (Universal Edition) |
Gemeinsamkeiten & Unterschiede
Gemeinsam ist beiden Ausgaben, dass sie auf Schuberts Notentext zurückgehen. Unterschiede liegen im Ausgabentyp: Der Henle Verlag bietet die Urtext-Ausgabe mit Partitur und Stimmen – die praktische Grundlage für das gemeinsame Musizieren –, während die Universal Edition eine Studienausgabe im handlichen Kleinformat führt, die vor allem zum Mitlesen und Analysieren gedacht ist. Ausstattung und Preis zeigt die Tabelle.
Welche Ausgabe für wen?
Zum Spielen im Ensemble ist die Henle-Urtextausgabe mit Partitur und Einzelstimmen die richtige Wahl. Wer das Werk studiert, mitliest oder unterwegs verfolgt, greift zur handlichen Studienausgabe der Universal Edition. Ein Werk in derselben hellen Tonart, das ebenfalls aus Schuberts Wiener Umfeld spricht, ist Mozarts Klarinettenkonzert A-Dur KV 622.
