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Werk

Klaviersonate h-Moll S 178

Die Klaviersonate h-Moll S 178 von Franz Liszt entstand 1852/53 und ist Robert Schumann gewidmet. Sie zählt zu den bedeutendsten Klavierwerken der Romantik überhaupt. Liszt fasst die traditionelle mehrsätzige Sonate in einen einzigen, rund halbstündigen Satz zusammen und entwickelt das ganze Werk aus wenigen Grundmotiven – ein kühner Entwurf, der die Gattung neu definierte und bis heute als Gipfel der Klaviervirtuosität gilt.

Das Werk ist für Klavier solo geschrieben und stellt auf dem Klavier höchste Ansprüche an Technik, Ausdauer und formales Verständnis. Die Grundtonart h-Moll gibt der Sonate ihren dunklen, ringenden Grundton. Weil das Werk gemeinfrei ist, liegt es in mehreren wissenschaftlichen Urtext-Ausgaben vor.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Liszt, FranzSonate h-MollKlavierG. Henle VerlagHN 9273Herttrich, Ernst
8,00 €Kaufen
Urtext (Henle)
Liszt, FranzSonate für Klavier KlavierBärenreiter VerlagBA 9650Kube, Michael
16,50 €Kaufen
Urtext (Bärenreiter)
Liszt, FranzSonate h-MollKlavierC.F. Peters HandelswareEPHW 71900Howard, Leslie
13,95 €Kaufen
Urtext (Peters)
Liszt, FranzSonate h-mollKlavierBreitkopf & Härtel KGEB 7474
14,90 €Kaufen
Urtext (Breitkopf)

Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Gemeinsam ist allen vier Ausgaben von Henle, Bärenreiter, Peters und Breitkopf & Härtel der Urtext-Anspruch: Sie geben Liszts Notentext quellenkritisch und ohne fremde Interpretationszusätze wieder. Unterschiede liegen in Herausgeberschaft, Fingersätzen und editorischer Ausstattung, sodass die Wahl vor allem eine Frage des bevorzugten Verlags und des Preises ist.

Welche Ausgabe für wen?

Für das ernsthafte Studium dieses Gipfelwerks eignet sich jede der vier Urtext-Ausgaben; Henle und Bärenreiter stehen für aktuelle editorische Sorgfalt, Peters und Breitkopf für die traditionsreiche deutsche Editionsschule. Die endgültige Entscheidung fällt anhand von Fingersätzen, Layout und Preis.