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Werk

Violinkonzert e-Moll op. 64

Das Violinkonzert e-Moll op. 64 von Felix Mendelssohn Bartholdy wurde 1845 in Leipzig uraufgeführt und zählt zu den beliebtesten Violinkonzerten überhaupt. Mendelssohn bricht mit der Konvention: Die Solovioline setzt gleich zu Beginn mit dem sehnsuchtsvollen Hauptthema in e-Moll ein, die drei Sätze gehen ohne Pause ineinander über, und die Solokadenz steht ungewöhnlich in der Mitte des Kopfsatzes. Das Werk verbindet virtuosen Glanz mit lyrischer Wärme und prägt bis heute das Bild des romantischen Konzerts.

Als gemeinfreies Werk der Romantik erscheint das Konzert je nach Zweck in unterschiedlichen Formen – als Studienpartitur, als Dirigierpartitur mit Stimmenmaterial und vor allem in der praktischen Ausgabe für Violine und Klavier zum Üben und Vorspielen. Mehrere Verlage bieten dazu einen sorgfältig edierten Urtext.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Mendelssohn Bartholdy, FelixViolinkonzert e-MollVioline und OrchesterG. Henle VerlagHN 720
29,50 €Kaufen
Urtext (Henle)
Mendelssohn Bartholdy, FelixKonzert für Violine und OrchesterVioline, OrchesterBärenreiter VerlagBA 9050-75Todd, R. Larry
8,50 €Kaufen
Urtext (Bärenreiter)
Mendelssohn Bartholdy, FelixKonzert e-MollVioline und OrchesterC.F. Peters HandelswareEPHW 1731
23,95 €Kaufen
Urtext (Peters)
Mendelssohn Bartholdy, FelixViolinkonzert e-moll MWV O 14 op. 64Violine, OrchesterBreitkopf & Härtel KGOB 4493-15
4,90 €Kaufen
Urtext (Breitkopf)

Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Gemeinsam ist den Ausgaben von Henle, Bärenreiter, Peters und Breitkopf & Härtel der Urtext-Anspruch. Unterschiede liegen im Editionsstand und in der Ausgabeform: Für den Solisten kommt es vor allem auf die Ausgabe für Violine und Klavier an – hier unterscheiden sich die Häuser darin, ob eine eingerichtete Solostimme mit Fingersätzen und Stricharten beiliegt oder ein möglichst neutraler Urtext.

Welche Ausgabe für wen?

Zum Erarbeiten und Vorspielen ist die Ausgabe für Violine und Klavier die richtige Wahl; wer mitlesen oder analysieren möchte, greift zur Studienpartitur, für die Aufführung braucht es Dirigierpartitur und Stimmen. Alle vier Verlage bieten verlässlichen Urtext – die Entscheidung fällt über die Einrichtung der Solostimme, den Editionsstand und den Preis.