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Epoche

Barock

Der Barock (ca. 1600–1750) ist die Epoche der durchgearbeiteten Mehrstimmigkeit, der Basso-continuo-Praxis und der stilisierten Tanzsätze. Am Ende dieser Ära steht mit Johann Sebastian Bach ihr wohl vollkommenster Vertreter – seine Musik verbindet kontrapunktische Strenge mit tiefem Ausdruck und bildet bis heute das Fundament des Instrumentalrepertoires.

Im Katalog vertreten zwei Werkgruppen Bachs den Barock: die sechs Suiten für Violoncello solo und die zweistimmigen Inventionen. Beide erscheinen als wissenschaftlicher Urtext bei den einschlägigen Häusern G. Henle Verlag und Wiener Urtext Edition.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Bach, Johann SebastianSechs Suiten für Violoncello soloVioloncelloBärenreiter VerlagBA 320Wenzinger, August
20,95 €Kaufen
Cello-Suiten (Bärenreiter)
Bach, Johann Sebastian6 Suiten für Violoncello soloVioloncelloG. Henle VerlagHN 666Voss, Egon
35,00 €Kaufen
Cello-Suiten (Henle)
Bach, Johann SebastianSuiten für Violoncello soloVioloncelloWiener Urtext EditionUT 50133Leisinger, Ulrich
34,50 €Kaufen
Cello-Suiten, Gesamtausgabe (Wiener Urtext)
Bach, Johann SebastianZweistimmige InventionenKlavierG. Henle VerlagHN 591Scheideler, Ullrich
12,50 €Kaufen
Inventionen (Henle)
Bach, Johann SebastianZweistimmige InventionenKlavierWiener Urtext EditionUT 50254Leisinger, Ulrich
11,50 €Kaufen
Inventionen (Wiener Urtext)

Charakter der Epoche

Typisch barock ist die klare Ausrichtung auf ein Soloinstrument: Die Cello-Suiten sind reine Violoncello-solo-Musik für das Violoncello, die Inventionen Lehrstücke für das Klavier bzw. Cembalo (Klavier solo). Die erste Cello-Suite steht in G-Dur – einer für die Epoche charakteristisch offenen, resonanzreichen Tonart.

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Auf den Barock folgt die Klassik, in der aus dem barocken Charakterstück die klassische Form wächst – nachzuvollziehen etwa an Beethovens „Für Elise".