Epoche
Klassik
Die Wiener Klassik (ca. 1730–1820) löst den Barock ab: An die Stelle des dichten Kontrapunkts treten klare Perioden, singbare Themen und die großen Formen Sonate, Sinfonie und Streichquartett. Mit Ludwig van Beethoven erreicht sie ihren Höhe- und Wendepunkt hin zur Romantik.
Im Katalog steht Beethovens Bagatelle a-Moll – „Für Elise" WoO 59 – für diese Epoche: ein knappes Charakterstück für Klavier solo, das den klassischen Klaviersatz in nuce zeigt. Als wissenschaftlicher Urtext liegt es beim G. Henle Verlag und der Wiener Urtext Edition vor.
| Cover | Komponist | Titel | Besetzung | Verlag | Bestellnummer | Herausgeber | Preis | Hinweise |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() | Beethoven, Ludwig van | Bagatelle a-moll WoO 59 (Für Elise) | Klavier | G. Henle Verlag | HN 1347 | Cobb Biermann, Joanna | 5,50 €Kaufen | Urtext-Einzelausgabe (Henle) |
![]() | Beethoven, Ludwig van | "Für Elise" und Klavierstück "Lustig - Traurig" | Klavier | Wiener Urtext Edition | UT 50425 | Reutter, Jochen | 4,95 €Kaufen | Urtext, gekoppelt (Wiener Urtext) |
Charakter der Epoche
„Für Elise" steht in a-Moll – die Molltonart trägt hier das empfindsame, liedhafte Moment, das die Klassik gegenüber dem Barock neu betont. Gespielt wird das Stück auf dem Klavier, dem Leitinstrument der Epoche.

