← Zurück zur Übersicht

Werk

Symphonie Nr. 3 „Eroica“ Es-Dur op. 55

Die Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 von Ludwig van Beethoven entstand 1803/04 und gilt als Wendepunkt der Symphoniegeschichte: mit ihrer Länge, ihrer motivischen Dichte und ihrem heroischen Ton sprengt sie den Rahmen der klassischen Symphonie. Beethoven wollte das Werk zunächst Napoleon widmen, strich die Widmung aber wütend, als dieser sich zum Kaiser krönte – geblieben ist der Titel „Sinfonia eroica“, „zur Feier des Andenkens eines großen Menschen“. Auf den energiegeladenen Kopfsatz in Es-Dur folgt ein erschütternder Trauermarsch, dann Scherzo und Variationenfinale.

Das Werk gehört zur Klassik und ist für großes Orchester geschrieben. Als gemeinfreies Werk liegt die Partitur in mehreren wissenschaftlichen Urtext-Ausgaben vor; die folgende Tabelle stellt die Ausgaben der führenden Verlage gegenüber.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Beethoven, Ludwig vanSymphonie Nr. 3 (Sinfonia Eroica)OrchesterG. Henle VerlagHN 9810Churgin, Bathia
15,00 €Kaufen
Urtext (Henle)
Beethoven, Ludwig vanSymphonie Nr. 3 Eroica OrchesterBärenreiter VerlagBA 9003-74Del Mar, Jonathan
8,95 €Kaufen
Urtext (Bärenreiter)
Beethoven, Ludwig vanSinfonie Nr. 3 Es-DurOrchesterC.F. Peters HandelswareEPHW 3033-03
17,80 €Kaufen
Urtext (Peters)
Beethoven, Ludwig vanSymphonie Nr. 3 Es-dur op. 55OrchesterBreitkopf & Härtel KGOB 5233-15Hauschild, Peter
7,90 €Kaufen
Urtext (Breitkopf)

Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Gemeinsam ist den Ausgaben von Henle, Bärenreiter, Edition Peters und Breitkopf & Härtel der quellenkritische Urtext-Anspruch: Alle geben Beethovens Notentext ohne fremde Zusätze wieder. Unterschiede betreffen die Editionsphilosophie und die Aufmachung – Bärenreiter und Henle stehen für die jüngeren, textkritisch aufwendig eingerichteten Editionen, während Peters und Breitkopf & Härtel eine lange Aufführungstradition mitbringen. Je nach Ausgabe unterscheiden sich Format (Studien- vs. Dirigierpartitur), Vorwort und Umfang des kritischen Berichts.

Welche Ausgabe für wen?

Wer eine handliche Studienpartitur zum Mitlesen und Analysieren sucht, greift zu den kompakten Ausgaben von Henle oder Bärenreiter; für die Probenarbeit am Pult eignen sich die größer gesetzten Dirigierpartituren. Die Wahl zwischen den vier Häusern ist letztlich eine Frage des vertrauten Notenbilds und der begleitenden Einführung.