Werk
Fantaisie-Impromptu cis-Moll op. 66
Das Fantaisie-Impromptu in cis-Moll von Frédéric Chopin gehört zu den populärsten Klavierstücken der Romantik, obwohl der Komponist es zu Lebzeiten nie veröffentlichte. Chopin komponierte es 1834, ließ es aber unpubliziert; erst 1855, sechs Jahre nach seinem Tod, gab sein Freund Julian Fontana das Stück gegen Chopins ausdrücklichen Wunsch als „op. 66“ heraus. Der rastlos perlende Ecksatz mit seiner berühmten Kreuzrhythmik – die rechte Hand in Sechzehnteln gegen die Triolen der Linken – umrahmt ein weit ausgesungenes Des-Dur-Mittelthema, dessen Melodie im 20. Jahrhundert sogar zum Schlager wurde.
Als Werk für Klavier solo verlangt es auf dem Klavier vor allem rhythmische Unabhängigkeit beider Hände und einen fließenden, gleichmäßigen Anschlag – technisch anspruchsvoll, aber dankbar im Ergebnis.
| Cover | Komponist | Titel | Besetzung | Verlag | Bestellnummer | Herausgeber | Preis | Hinweise |
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![]() | Chopin, Frédéric | Fantaisie-Impromptu cis-Moll | Klavier | SCHOTT MUSIC GmbH & Co KG, Mainz | ED0 368 | Sauer, Emil von | 6,50 €Kaufen | Spielausgabe (Schott) |
Die vorliegende Spielausgabe von Schott richtet den Notentext praktisch ein und versieht ihn mit Fingersätzen – eine gut spielbare Grundlage für das Erarbeiten des Stücks. Wer tiefer in Chopins Klavierschaffen eintauchen möchte, findet in den Nocturnes und den Préludes op. 28 das gesangvolle bzw. das aphoristische Gegenstück zu dieser virtuosen Fantasie. In derselben Tonart cis-Moll steht das berühmte Prélude op. 3/2 von Sergej Rachmaninow.
