Werk
Violinsonate Nr. 5 „Frühlingssonate“ F-Dur op. 24
Die Violinsonate Nr. 5 F-Dur op. 24 von Ludwig van Beethoven entstand 1800/01 und trägt den Beinamen „Frühlingssonate“ – ein Name, der nicht von Beethoven stammt, aber den heiter-liedhaften Charakter des Werks trifft. Gleich das weit schwingende, von der Violine angestimmte Anfangsthema in F-Dur gibt den Ton vor. In vier Sätzen – mit einem eingeschobenen, huschenden Scherzo – behandelt Beethoven Violine und Klavier als gleichberechtigte Partner.
Das Werk gehört zur Klassik und ist für Violine und Klavier geschrieben. Als gemeinfreies Werk liegt es in mehreren wissenschaftlichen Urtext-Ausgaben und daneben in einer praktischen Spielausgabe vor; alle enthalten die Klavierstimme und die Violin-Einlegestimme.
| Cover | Komponist | Titel | Besetzung | Verlag | Bestellnummer | Herausgeber | Preis | Hinweise |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() | Beethoven, Ludwig van | Sonate für Klavier und Violine F-Dur [Frühling] | Klavier und Violine | G. Henle Verlag | HN 162 | — | 15,50 €Kaufen | Urtext (Henle) |
![]() | Beethoven, Ludwig van | Sonate in F für Klavier und Violine | Violine und Klavier | Bärenreiter Verlag | BA 10937 | Brown, Clive | 15,95 €Kaufen | Urtext (Bärenreiter) |
![]() | Beethoven, Ludwig van | Sonate Nr. 5 F-Dur | Violine und Klavier | C.F. Peters Handelsware | EPHW 4066 | — | 11,95 €Kaufen | Urtext (Peters) |
![]() | Beethoven, Ludwig van | Sonate | Violine und Klavier | SCHOTT MUSIC GmbH & Co KG, Mainz | ED0 2637 | Kreisler, Fritz | 10,50 €Kaufen | Spielausgabe (Schott) |
Gemeinsamkeiten & Unterschiede
Gemeinsam ist den Urtext-Ausgaben von Henle, Bärenreiter und Edition Peters der quellenkritische Anspruch: Sie geben Beethovens Notentext ohne fremde Zusätze wieder. Unterschiede zeigen sich in der Einrichtung – Umfang des kritischen Berichts, gestochenes Notenbild und vorgeschlagene Fingersätze bzw. Strichbezeichnungen. Die Schott-Ausgabe tritt als praktische Spielausgabe hinzu, die den Notentext mit Einrichtungshinweisen für den Unterrichts- und Konzertgebrauch aufbereitet.
Welche Ausgabe für wen?
Wer den verlässlichen Notentext zum Erarbeiten sucht, greift zu Henle, Bärenreiter oder Peters; die Wahl richtet sich nach dem bevorzugten Notenbild und den gewünschten Fingersatz-Vorschlägen. Die Schott-Spielausgabe eignet sich für alle, die eine fertig eingerichtete Fassung für Unterricht und Kammermusik bevorzugen.



