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Werk

Klaviersonate Nr. 29 B-Dur op. 106 („Hammerklavier“)

Die Klaviersonate Nr. 29 B-Dur op. 106 von Ludwig van Beethoven entstand 1817/18 und trägt den Titel „Große Sonate für das Hammerklavier“. Sie ist die längste und eine der technisch wie geistig anspruchsvollsten Klaviersonaten überhaupt: ein monumentaler Kopfsatz, ein knappes Scherzo, ein weit gespanntes Adagio sostenuto und ein gewaltiges Fugenfinale. Beethoven versah das Werk mit eigenen Metronomangaben, die bis heute für Diskussionen über die Tempi sorgen. Das B-Dur gibt der Sonate ihren festen, hymnischen Grundton.

Das Werk gehört zur späten Klassik und ist für Klavier solo geschrieben; auf dem Klavier stellt es höchste Ansprüche an Technik, Kondition und formales Überblicksvermögen. Als gemeinfreies Werk liegt es in wissenschaftlichen Urtext-Ausgaben und daneben in einer praktischen Spielausgabe vor.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Beethoven, Ludwig vanKlaviersonate Nr. 29KlavierG. Henle VerlagHN 1314
12,00 €Kaufen
Urtext (Henle)
Beethoven, Ludwig vanKlaviersonate B-DurKlavierWiener Urtext EditionUT 50432Hauschild, Peter / Reutter, Jochen
14,95 €Kaufen
Urtext (Wiener Urtext)
Beethoven, Ludwig vanSonate B-DurKlavierSCHOTT MUSIC GmbH & Co KG, MainzED0 256
6,95 €Kaufen
Spielausgabe (Schott)

Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Gemeinsam ist den Urtext-Ausgaben von Henle und Wiener Urtext der quellenkritische Anspruch: Sie geben Beethovens Notentext ohne fremde Zusätze wieder, einschließlich der originalen Metronomangaben. Unterschiede liegen im Umfang der Fingersätze und im begleitenden Kommentar – gerade beim Fugenfinale hilft eine durchdachte Fingersatz-Einrichtung erheblich. Die Schott-Ausgabe tritt als Spielausgabe hinzu, die den Notentext für den praktischen Gebrauch aufbereitet.

Welche Ausgabe für wen?

Wer den verlässlichen Notentext für dieses Gipfelwerk sucht, greift zu Henle oder Wiener Urtext; angesichts der enormen Schwierigkeit lohnt der Blick auf die vorgeschlagenen Fingersätze. Die Schott-Spielausgabe eignet sich für alle, die eine fertig eingerichtete Fassung bevorzugen. Wer sich der späten Beethoven-Welt behutsamer nähern will, beginnt eher bei der Sonate op. 109.