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Werk

Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23

Das erste Klavierkonzert in b-Moll von Peter Iljitsch Tschaikowsky von 1875 ist eines der populärsten Konzerte der Romantik – und begann mit einem Fiasko: Nikolai Rubinstein, dem Tschaikowsky das Werk vorspielte, verriss es als unspielbar. Der Komponist strich die Widmung, ließ das Konzert 1875 in Boston uraufführen und behielt recht – schon die monumentale Einleitung mit ihren breiten, glockenhaften Akkorden über einem strömenden Klaviersatz gehört heute zu den bekanntesten Passagen der gesamten Konzertliteratur.

Für Klavier und Orchester geschrieben, verlangt der Solopart Kraft, Ausdauer und großen Ton. Im Handel meint das Konzert je nach Ausgabe die Orchesterpartitur, den Klavierauszug (zwei Klaviere) oder das Studienformat – die folgenden Ausgaben decken die gängigen Bedürfnisse ab.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Tschaikowsky, Peter IljitschKonzert Nr. 1 b-MollKlavierC.F. Peters HandelswareEPHW 3775-01
8,95 €Kaufen
Urtext (Peters)
Tschaikowsky, Peter IljitschConcerto Nr. 1 b-MollKlavier und OrchesterSchott FrèresSF 8788
7,95 €Kaufen
Spielausgabe (Schott)

Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Gemeinsam ist beiden Ausgaben Tschaikowskys Notentext; unterschiedlich ist der editorische Anspruch. Die Edition Peters legt eine quellenkritische Urtext-Ausgabe vor, während Schott den Text als praktische Spielausgabe einrichtet.

Welche Ausgabe für wen?

Wer die textkritisch gesicherte Grundlage sucht, greift zur Peters-Urtext-Ausgabe; wer eine praktisch aufbereitete Spielvorlage bevorzugt, ist mit der Schott-Ausgabe gut bedient. In derselben Tonart b-Moll steht Chopins Klaviersonate Nr. 2.