Werk
Streichquartett es-Moll op. 30
Das dritte Streichquartett in es-Moll op. 30 von Peter Iljitsch Tschaikowsky entstand 1876 und ist dem Andenken an den kurz zuvor verstorbenen Geiger Ferdinand Laub gewidmet. Diesen Trauerimpuls trägt vor allem der langsame dritte Satz, das Andante funebre e doloroso, ein elegischer Klagegesang, der zu Tschaikowskys ergreifendsten Kammermusikseiten zählt – er soll bei der Uraufführung sogar Lew Tolstoi zu Tränen gerührt haben. Als Werk der Romantik verbindet das Quartett russische Melancholie mit klassischer Formstrenge.
Die tiefe, seltene Tonart es-Moll unterstreicht den elegischen Grundcharakter des Werks. Es steht als reine Kammermusik für zwei Violinen, Viola und Violoncello.
| Cover | Komponist | Titel | Besetzung | Verlag | Bestellnummer | Herausgeber | Preis | Hinweise |
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![]() | Tschaikowsky, Peter Iljitsch | Streich-Quartett es-Moll | 2 Violinen, Viola und Violoncello | C.F. Peters Handelsware | EPHW 3172-03 | Hilf, Arno | 39,95 €Kaufen | Urtext (Peters) |
Die Edition Peters legt das Quartett als quellenkritische Urtext-Ausgabe vor – Tschaikowskys Notentext ohne fremde Zusätze, die verlässliche Grundlage für Studium und Aufführung. In derselben Tonart es-Moll steht Brahms’ Scherzo op. 4.
