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Werk

Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15

Das Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15 von Ludwig van Beethoven trägt zwar die Ordnungszahl „Nr. 1“, entstand aber tatsächlich nach dem B-Dur-Konzert op. 19 – es erschien nur früher im Druck. Beethoven vollendete es in den Jahren um 1795–1800 und trat damit selbst als Solist auf. Das Werk verbindet die Eleganz der Wiener Klassik mit dem selbstbewussten, virtuosen Zugriff des jungen Beethoven; der strahlende Kopfsatz in C-Dur, ein weit gesponnenes Largo und ein übermütiges Rondo-Finale zeigen ihn auf der Höhe seiner frühen Meisterschaft.

Im Zentrum steht das Klavier im Dialog mit dem Orchester. Da das Werk gemeinfrei ist, liegt es in mehreren wissenschaftlichen Urtext-Ausgaben vor – je nach Ausgabe als Partitur, Studienpartitur oder als Ausgabe für zwei Klaviere.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Beethoven, Ludwig vanKonzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-DurKlavier und OrchesterG. Henle VerlagHN 9806
17,50 €Kaufen
Urtext (Henle)
Beethoven, Ludwig vanKonzert für Klavier und Orchester Nr. 1Klavier, OrchesterBärenreiter VerlagBA 9021-74Del Mar, Jonathan
6,75 €Kaufen
Urtext (Bärenreiter)
Beethoven, Ludwig vanKonzert Nr. 1 C-DurKlavier und OrchesterC.F. Peters HandelswareEPHW 2894-01
22,95 €Kaufen
Urtext (Peters)
Beethoven, Ludwig vanKlavierkonzert Nr. 1 C-dur op. 15Klavier, OrchesterBreitkopf & Härtel KGOB 14550-15Küthen, Hans-Werner
6,50 €Kaufen
Urtext (Breitkopf)

Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Gemeinsam ist den vier Ausgaben von Henle, Bärenreiter, Edition Peters und Breitkopf & Härtel der quellenkritische Anspruch, Beethovens Notentext ohne fremde Zusätze wiederzugeben. Unterschiede betreffen vor allem den Ausgabentyp und den Herausgeber: Ob eine Ausgabe als Dirigier- oder Studienpartitur, als Klavierauszug oder als Fassung für zwei Klaviere vorliegt, entscheidet über den praktischen Nutzen. Welcher Ausgabentyp und welcher Preis jeweils gilt, zeigt die Tabelle.

Welche Ausgabe für wen?

Wer das Konzert studiert oder mitliest, ist mit einer Studienpartitur von Bärenreiter oder Breitkopf gut bedient. Wer es einstudiert und dabei den verlässlichsten Notentext sucht, greift zur Henle-Urtextausgabe. Wie viel schöpferische Kraft Beethoven schon im hellen C-Dur entfaltet, zeigt auch seine Waldstein-Sonate op. 53.