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Werk

Klaviersonate Nr. 21 C-Dur op. 53 („Waldstein“)

Die Klaviersonate C-Dur op. 53 von Ludwig van Beethoven entstand 1803/04 und ist ihrem Widmungsträger, dem Grafen Ferdinand von Waldstein, gewidmet – daher der Beiname „Waldstein-Sonate“. Sie steht am Beginn von Beethovens „mittlerer“ Schaffensphase und sprengt den bis dahin üblichen Rahmen: ein motorisch pulsierender Kopfsatz, eine kurze, schwebende Introduzione und ein weit ausgesponnenes Rondo-Finale, dessen strahlendes C-Dur die ganze Sonate trägt.

Das Werk gehört zur Klassik und ist für Klavier solo geschrieben; auf dem Klavier stellt es höchste Ansprüche an Ausdauer und Klangkontrolle. Weil die Sonate gemeinfrei ist, liegt sie in mehreren wissenschaftlichen Urtext-Ausgaben und daneben in praktischen Spielausgaben vor.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Beethoven, Ludwig vanKlaviersonate C-Dur [Waldstein]KlavierG. Henle VerlagHN 57
9,00 €Kaufen
Urtext (Henle)
Beethoven, Ludwig vanGrande Sonate für Klavier KlavierBärenreiter VerlagBA 10856Del Mar, Jonathan
12,50 €Kaufen
Urtext (Bärenreiter)
Beethoven, Ludwig vanKlaviersonate (Waldstein-Sonate) und Andante favoriKlavierWiener Urtext EditionUT 50437Hauschild, Peter / Reutter, Jochen
11,95 €Kaufen
Urtext (Wiener Urtext)
Beethoven, Ludwig vanSonate C-DurKlavierSCHOTT MUSIC GmbH & Co KG, MainzED0 241Hoehn, Alfred
9,50 €Kaufen
Spielausgabe (Schott)

Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Gemeinsam ist den drei Urtext-Ausgaben von Henle, Bärenreiter und Wiener Urtext der quellenkritische Anspruch: Sie geben Beethovens Notentext ohne fremde Interpretationszusätze. Unterschiede liegen im Detail – Henle (HN 57) bietet die schlanke Einzelausgabe, Bärenreiter die Edition von Jonathan Del Mar, und die Wiener-Urtext-Ausgabe koppelt die Sonate mit Beethovens Andante favori WoO 57, dem ursprünglich geplanten Mittelsatz. Die Schott-Ausgabe ist eine mit Fingersätzen versehene Spielausgabe.

Welche Ausgabe für wen?

Wer den verlässlichen Notentext zum Erarbeiten sucht, greift zu Henle oder Bärenreiter. Wer die Sonate im historischen Zusammenhang mit dem Andante favori sehen möchte, ist mit der Wiener-Urtext-Ausgabe bestens bedient; die Schott-Spielausgabe eignet sich für alle, die zusätzliche Fingersätze schätzen. Die dunkle Gegenwelt zu diesem hellen C-Dur bildet Beethovens Pathétique in c-Moll.