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Werk

Klavierkonzert Nr. 5 „Emperor“ Es-Dur op. 73

Das Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 von Ludwig van Beethoven entstand 1809 und ist Erzherzog Rudolph gewidmet. Es ist Beethovens letztes vollendetes Klavierkonzert und trägt im englischen Sprachraum den Beinamen „Emperor“ – nicht von Beethoven selbst, aber treffend für den festlich-heroischen Ton. Schon der Beginn ist ungewöhnlich: Das Klavier eröffnet mit ausladenden Kadenzfiguren, bevor das Orchester das majestätische Hauptthema in Es-Dur entfaltet. Auf den großen Kopfsatz folgen ein inniges Adagio und ein schwungvolles Rondo-Finale, das ohne Pause anschließt.

Das Werk gehört zur Klassik und ist für Klavier und Orchester geschrieben. Als gemeinfreies Werk liegt es in mehreren wissenschaftlichen Urtext-Ausgaben vor – je nach Verlag als Partitur, Studienpartitur oder als Ausgabe für zwei Klaviere zum Einstudieren.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Beethoven, Ludwig vanKonzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-DurKlavier und OrchesterG. Henle VerlagHN 9805
16,00 €Kaufen
Urtext (Henle)
Beethoven, Ludwig vanKonzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Klavier und Orchester Bärenreiter VerlagBA 9025-74Del Mar, Jonathan
7,25 €Kaufen
Urtext (Bärenreiter)
Beethoven, Ludwig vanPiano Concerto No. 5KlavierC.F. Peters HandelswareEPHW 2894-55
8,95 €Kaufen
Urtext (Peters)
Beethoven, Ludwig vanKlavierkonzert Nr. 5 Es-dur op. 73Klavier, OrchesterBreitkopf & Härtel KGOB 14630-15Küthen, Hans-Werner
6,90 €Kaufen
Urtext (Breitkopf)

Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Gemeinsam ist den Ausgaben von Henle, Bärenreiter, Edition Peters und Breitkopf & Härtel der quellenkritische Urtext-Anspruch: Alle geben Beethovens Notentext ohne fremde Zusätze wieder. Unterschiede betreffen Format und Ausrichtung – vom kompakten Studienformat bis zur großen Partitur, mit unterschiedlich ausführlichem Vorwort und kritischem Bericht. Für den Solisten ist zusätzlich entscheidend, wie sorgfältig die Klavierstimme eingerichtet ist.

Welche Ausgabe für wen?

Wer das Konzert analysierend mitlesen will, greift zur handlichen Studienpartitur von Henle oder Bärenreiter; für die Aufführung bieten sich die Partituren und das dazugehörige Aufführungsmaterial an, für das Einstudieren die Klavierauszüge. Die Wahl zwischen den vier Häusern ist letztlich eine Frage des vertrauten Notenbilds. Beethovens pianistische Sprache lässt sich gut über seine Waldstein-Sonate op. 53 weiter erschließen.