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Werk

Klaviersonate C-Dur KV 545 („Sonata facile“)

Die Klaviersonate C-Dur KV 545 von Wolfgang Amadeus Mozart trug der Komponist im Sommer 1788 in sein Werkverzeichnis ein und bezeichnete sie selbst als „eine kleine Klaviersonate für Anfänger“ – daher die verbreiteten Beinamen „Sonata facile“ bzw. „Sonata semplice“. Die drei Sätze (Allegro – Andante – Rondo) sind so klar und ebenmäßig gebaut, dass das Werk bis heute zu den meistgespielten Einstiegssonaten der Klassik gehört; das helle C-Dur und die schlichte Faktur täuschen allerdings über die musikalischen Feinheiten hinweg, die eine wirklich gute Wiedergabe verlangt.

Geschrieben ist die Sonate für Klavier solo; auf dem Klavier dient sie oft als erste vollständige Wiener-Klassik-Sonate im Unterricht. Weil das Werk gemeinfrei ist, liegt es in mehreren wissenschaftlichen Urtext-Ausgaben vor.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Mozart, Wolfgang AmadeusSonate für Klavier KlavierBärenreiter VerlagBA 5763Plath, Wolfgang / Rehm, Wolfgang
8,50 €Kaufen
Urtext (Bärenreiter)
Mozart, Wolfgang AmadeusSonate C-DurKlavierWiener Urtext EditionUT 50094Füssl, Karl Heinz / Scholz, Heinz
4,50 €Kaufen
Urtext (Wiener Urtext)
Grieg, Edvard / Mozart, Wolfgang AmadeusSonate C-Dur "Sonata facile"2 KlaviereC.F. Peters HandelswareEPHW 8507-01
18,95 €Kaufen
Urtext (Peters)
Mozart, Wolfgang AmadeusSonate 'facile' C-dur KV 545Flöte, GitarreBreitkopf & Härtel KGEB 8733
18,50 €Kaufen
Urtext (Breitkopf)

Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Gemeinsam ist allen vier Ausgaben der Urtext-Anspruch: Bärenreiter, Wiener Urtext, Edition Peters und Breitkopf & Härtel geben Mozarts Notentext quellenkritisch und ohne fremde Deutungszusätze wieder. Unterschiede liegen in Herausgeber, Fingersatz und Umfang: Manche Ausgaben bieten KV 545 als günstige Einzelausgabe, andere im Rahmen eines Sonatenbandes; ob Fingersätze beiliegen und von wem, variiert von Verlag zu Verlag. Für die konkrete Ausstattung und den Preis siehe die Tabelle oben.

Welche Ausgabe für wen?

Für den Unterricht empfiehlt sich eine Urtext-Ausgabe mit sorgfältig gesetzten Fingersätzen – hier lohnt der Blick auf die Editionen von Wiener Urtext und Bärenreiter. Wer die Sonate im Zusammenhang weiterer Mozart-Sonaten erarbeiten möchte, greift zu einem Gesamtband, wie ihn Peters und Breitkopf führen. Eine ebenso beliebte, größer besetzte Einstiegshürde in Mozarts Klaviersonaten ist die Klaviersonate A-Dur KV 331 mit ihrem „Alla turca“-Finale.