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Werk

Klaviersonate Nr. 24 Fis-Dur op. 78 („à Thérèse“)

Die Klaviersonate Fis-Dur op. 78 von Ludwig van Beethoven entstand 1809 und ist der Gräfin Therese von Brunsvik gewidmet – daher der Beiname „à Thérèse“. Sie ist mit nur zwei Sätzen eine der knappsten und intimsten Sonaten Beethovens und steht im Schatten der großen Namenssonaten, obwohl der Komponist sie selbst besonders schätzte. Ihr liebenswürdiger, gesanglicher Ton und der spielfreudige Schlusssatz machen sie zu einem Kleinod des mittleren Schaffens.

Das Werk gehört zur Klassik und ist für Klavier solo geschrieben; auf dem Klavier ist gerade die seltene, vorzeichenreiche Tonart eine besondere Herausforderung für Griff und Orientierung. Das strahlende Fis-Dur verleiht der Sonate ihren warmen, leuchtenden Klang. Weil sie gemeinfrei ist, liegt sie in mehreren Urtext-Ausgaben und daneben in einer praktischen Spielausgabe vor.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Beethoven, Ludwig vanKlaviersonate Nr. 24KlavierG. Henle VerlagHN 1312
8,50 €Kaufen
Urtext (Henle)
Beethoven, Ludwig vanSonate für Klavier KlavierBärenreiter VerlagBA 11807Del Mar, Jonathan
10,95 €Kaufen
Urtext (Bärenreiter)
Beethoven, Ludwig vanSonate Fis-DurKlavierSCHOTT MUSIC GmbH & Co KG, MainzED0 9716Höpfel, Hans
6,50 €Kaufen
Spielausgabe (Schott)

Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Gemeinsam ist den Urtext-Ausgaben von Henle und Bärenreiter der quellenkritische Anspruch: Sie geben Beethovens Notentext nach den Quellen wieder, ohne fremde Interpretationszusätze. Unterschiede liegen in der Editionsredaktion – Bärenreiter stützt sich auf die von Jonathan Del Mar besorgte Edition, Henle auf seine eigene Urtext-Tradition. Die Schott-Ausgabe ist eine mit Fingersätzen eingerichtete Spielausgabe für den praktischen Gebrauch.

Welche Ausgabe für wen?

Wer den verlässlichen Notentext zum Erarbeiten sucht, greift zu Henle oder Bärenreiter. Wer zusätzliche Fingersätze und eine spielfertige Einrichtung schätzt, ist mit der Schott-Spielausgabe gut bedient. Das seltene Fis-Dur teilt sich diese Sonate mit Chopins Barcarolle op. 60 – ein reizvoller Vergleich zweier Werke in derselben ungewöhnlichen Tonart.