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Werk

Violinkonzert D-Dur op. 61

Das Violinkonzert D-Dur op. 61 von Ludwig van Beethoven ist sein einziges vollendetes Konzert für dieses Instrument. Es entstand 1806 und wurde noch im selben Jahr von dem Geiger Franz Clement aus der Taufe gehoben. Nach eher zurückhaltender Anfangsresonanz zählt es heute zu den zentralen Werken des Repertoires: ein weiträumiger, von den berühmten fünf Paukenschlägen eröffneter Kopfsatz, ein inniges Larghetto und ein tänzerisches Rondo-Finale prägen dieses Gipfelwerk der Klassik, dessen lyrische Weite im strahlenden D-Dur ganz auf Gesang und nicht auf äußere Virtuosität setzt.

Weil das Werk gemeinfrei ist, liegt es in mehreren wissenschaftlichen Urtext-Ausgaben vor – je nach Ausgabe als Partitur, Studienpartitur oder als Ausgabe für Violine und Klavier.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Beethoven, Ludwig vanViolinkonzert D-DurVioline und OrchesterG. Henle VerlagHN 9326
15,50 €Kaufen
Urtext (Henle)
Beethoven, Ludwig vanKonzert für Violine und Orchester Violine, OrchesterBärenreiter VerlagBA 9019-74Del Mar, Jonathan
7,25 €Kaufen
Urtext (Bärenreiter)
Beethoven, Ludwig vanKonzert D-DurVioline und OrchesterC.F. Peters HandelswareEPHW 189
20,95 €Kaufen
Urtext (Peters)
Beethoven, Ludwig vanViolinkonzert D-dur op. 61Violine, OrchesterBreitkopf & Härtel KGOB 14580-15
6,90 €Kaufen
Urtext (Breitkopf)

Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Gemeinsam ist den Ausgaben von Henle, Bärenreiter, Edition Peters und Breitkopf & Härtel der Urtext-Anspruch. Unterschiede liegen im Ausgabentyp und in der Frage der Solostimme: Manche Editionen bieten eine bezeichnete Violinstimme mit eingerichteten Fingersätzen und Strichen, andere geben sie unbezeichnet; auch Partitur, Studienpartitur und Klavierauszug haben je eigenen Zweck. Ausstattung und Preis der einzelnen Ausgaben zeigt die Tabelle.

Welche Ausgabe für wen?

Für das Erarbeiten empfiehlt sich eine Urtext-Ausgabe von Henle oder Bärenreiter mit sorgfältig eingerichteter Solostimme; wer mitlesen oder analysieren möchte, wählt eine Studienpartitur. Das große romantische Pendant in derselben Tonart ist das Violinkonzert D-Dur op. 77 von Johannes Brahms.