Werk
Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 („Pathétique“)
Die Klaviersonate c-Moll op. 13 von Ludwig van Beethoven entstand um 1798/99 und trägt schon im Erstdruck den Titel „Grande Sonate pathétique“. Die wuchtige, wiederkehrende Grave-Einleitung des Kopfsatzes, das gesangvolle Adagio cantabile und das drängende Rondo-Finale machten die Sonate früh zu einem der beliebtesten Werke Beethovens. Das dunkle, pathetisch aufgeladene c-Moll gibt dem Werk seinen Ton.
Die Sonate gehört zur Klassik und ist für Klavier solo geschrieben; auf dem Klavier ist sie technisch anspruchsvoll, aber gut erreichbar und daher ein häufig gespieltes Repertoirestück. Als gemeinfreies Werk liegt sie in mehreren wissenschaftlichen Urtext-Ausgaben vor.
| Cover | Komponist | Titel | Besetzung | Verlag | Bestellnummer | Herausgeber | Preis | Hinweise |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() | Beethoven, Ludwig van | Klaviersonate c-Moll [Grande Sonate Pathétique] | Klavier | G. Henle Verlag | HN 48 | — | 7,00 €Kaufen | Urtext (Henle) |
![]() | Beethoven, Ludwig van | Grande Sonate pathétique | Klavier | Bärenreiter Verlag | BA 10851 | Del Mar, Jonathan | 8,75 €Kaufen | Urtext (Bärenreiter) |
| — | Beethoven, Ludwig van | Sonate c-Moll | Klavier | Wiener Urtext Edition | UT 50112 | Köhler, Karl-Heinz | 4,95 €Kaufen | Urtext (Wiener Urtext) |
![]() | Beethoven, Ludwig van | Sonate für Klavier Nr. 8 c-Moll | Klavier | C.F. Peters Handelsware | EPHW 4008-01 | Fischer, Johannes | 8,95 €Kaufen | Urtext (Peters) |
Gemeinsamkeiten & Unterschiede
Gemeinsam ist den vier Ausgaben von Henle, Bärenreiter, Wiener Urtext und Peters der Urtext-Anspruch: Sie geben Beethovens Notentext quellenkritisch und ohne fremde Zutaten wieder. Unterschiede liegen im Editionsstand, in Fingersätzen und im Kommentar – die Häuser unterscheiden sich darin, ob Fingersätze beigegeben sind und wie ausführlich der kritische Bericht ausfällt.
Welche Ausgabe für wen?
Für den verlässlichen Notentext ist jede der vier Ausgaben eine gute Wahl; die Entscheidung fällt über Ausstattung, Fingersätze und Preis. Henle und Wiener Urtext gelten als besonders sorgfältig ediert und mit Fingersätzen versehen, während Bärenreiter und Peters ebenfalls zuverlässigen Urtext bieten. Der Weg vom düsteren c-Moll ins strahlende C-Dur verbindet die Pathétique mit Beethovens Fünfter Symphonie; einen helleren Gegenpol setzt die Waldstein-Sonate, einen dunkleren die Mondscheinsonate.


