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Epoche

Spätromantik

Die Spätromantik (ca. 1890–1920) führt die harmonischen und pianistischen Mittel der Romantik an ihre Grenzen: dichte Klaviersätze, weit gespannte Melodik und eine Harmonik, die die Tonalität dehnt, ohne sie ganz zu verlassen. In Russland stehen Sergej Rachmaninow und Alexander Skrjabin für die beiden Pole dieser Zeit – der eine schwelgerisch, der andere visionär-mystisch.

Rachmaninow – Prélude cis-Moll op. 3/2

Rachmaninows Prélude cis-Moll op. 3/2 („Die Glocken von Moskau“) machte den jungen Komponisten weltberühmt – wuchtige Akkordglocken in cis-Moll.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Rachmaninow, Sergej WassiljewitschPrelude cis-MollKlavierBoosey & Hawkes, LondonBH 100626
9,00 €Kaufen
Standardausgabe (Boosey & Hawkes)

Skrjabin – Klaviersonate Nr. 2 gis-Moll op. 19

Skrjabins „Sonate-Fantaisie“ op. 19 in gis-Moll zeigt die andere Seite: ein von Meereswogen inspiriertes, harmonisch schwebendes Frühwerk für Klavier solo.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Skrjabin, Alexander NikolajewitschKlaviersonate Nr. 2KlavierG. Henle VerlagHN 1108Rubcova, Valentina
15,50 €Kaufen
Urtext (Henle)