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Werk

Klaviersonate Nr. 2 gis-Moll op. 19 („Sonate-Fantaisie“)

Die zweite Klaviersonate in gis-Moll op. 19 von Alexander Skrjabin trägt den Beinamen „Sonate-Fantaisie“ und entstand über mehrere Jahre zwischen 1892 und 1897. Skrjabin verband mit ihr ein konkretes Bild: die See bei Nacht. Der weiträumige, träumerisch wogende erste Satz (Andante) schildert die stille südliche Nacht am Meer, das stürmisch dahinjagende Finale (Presto) das aufgewühlte Wasser im Sturm. Als Werk der Spätromantik steht die Sonate noch in der Klangwelt Chopins, weist mit ihrer schwebenden Harmonik aber bereits auf den späteren, visionären Skrjabin voraus.

Für Klavier solo geschrieben, verlangt die Sonate auf dem Klavier einen farbigen, differenzierten Anschlag für die weit gespannten Kantilenen des ersten Satzes und flüssige Läufe für das perpetuum-mobile-artige Finale.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Skrjabin, Alexander NikolajewitschKlaviersonate Nr. 2KlavierG. Henle VerlagHN 1108Rubcova, Valentina
15,50 €Kaufen
Urtext (Henle)

Der G. Henle Verlag legt die Sonate als quellenkritische Urtext-Ausgabe vor – Skrjabins Notentext ohne fremde Interpretationszusätze, die erste Wahl für ein texttreues Erarbeiten. In derselben Tonart gis-Moll steht Rachmaninows Prélude op. 32/12, ein spätromantisches Gegenstück aus russischer Feder.