Werk
Prélude gis-Moll op. 32/12
Das Prélude in gis-Moll op. 32/12 von Sergej Rachmaninow beschließt die 1910 komponierte Sammlung der dreizehn Préludes op. 32. Mit ihr vollendete Rachmaninow zugleich seinen Zyklus von 24 Préludes, der – wie einst Chopin – alle Dur- und Molltonarten durchmisst. Über einem unaufhörlich pochenden, glockenähnlichen Sechzehntel-Ostinato der rechten Hand spannt sich eine schwermütige, weit ausgreifende Melodie; das kurze Stück verdichtet Rachmaninows spätromantische Klangwelt auf engstem Raum. Als Werk der Spätromantik für Klavier solo verlangt es auf dem Klavier Anschlagskontrolle und einen tragfähigen, singenden Ton über der ruhelosen Begleitung.
Anders als das populäre Jugendwerk in cis-Moll ist dieses späte Prélude stärker verdichtet und harmonisch reicher – ein Höhepunkt von Rachmaninows Beitrag zur Gattung.
| Cover | Komponist | Titel | Besetzung | Verlag | Bestellnummer | Herausgeber | Preis | Hinweise |
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![]() | Rachmaninow, Sergej Wassiljewitsch | Prélude gis-moll | Klavier | G. Henle Verlag | HN 1213 | Rahmer, Dominik | 6,50 €Kaufen | Urtext (Henle) |
Der G. Henle Verlag legt das Prélude als quellenkritische Urtext-Ausgabe vor – Rachmaninows Notentext ohne fremde Interpretationszusätze. Wer den Zyklusgedanken verfolgen möchte, findet im frühen Prélude cis-Moll op. 3/2 den populären Ausgangspunkt von Rachmaninows Préludes; in derselben Tonart gis-Moll steht Skrjabins Klaviersonate Nr. 2.
