← Zurück zur Übersicht

Werk

Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 („Schicksalssymphonie“)

Die Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 von Ludwig van Beethoven entstand in den Jahren 1807/08 und wurde 1808 in Wien uraufgeführt. Kaum ein anderes Werk der Klassik ist so bekannt wie diese Symphonie: Das viertönige Anfangsmotiv – „so pocht das Schicksal an die Pforte“ – durchzieht den ganzen Kopfsatz und gab dem Werk den Beinamen „Schicksalssymphonie“. Vom dunklen c-Moll des Beginns führt Beethoven über vier Sätze zu einem triumphalen C-Dur-Finale und formt so den berühmten Weg „per aspera ad astra“.

Als gemeinfreies Orchesterwerk liegt die Fünfte in mehreren wissenschaftlichen Urtext-Ausgaben vor. Je nach Verwendungszweck erscheint sie als handliche Studienpartitur, als große Dirigierpartitur und im Stimmenmaterial; die Ausgaben unterscheiden sich vor allem in Editionsstand und Ausstattung.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Beethoven, Ludwig vanSymphony no. 5OrchesterG. Henle VerlagHN 9813Dufner, Jens
15,00 €Kaufen
Urtext (Henle)
Beethoven, Ludwig vanSymphonie Nr. 5 OrchesterBärenreiter VerlagBA 9005-74Del Mar, Jonathan
8,75 €Kaufen
Urtext (Bärenreiter)
Beethoven, Ludwig vanSinfonie Nr. 5 c-MollKlavierC.F. Peters HandelswareEPHW 7419
9,95 €Kaufen
Urtext (Peters)
Beethoven, Ludwig vanSymphonie Nr. 5 c-moll op. 67OrchesterBreitkopf & Härtel KGOB 5235-15Brown, Clive
7,90 €Kaufen
Urtext (Breitkopf)

Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Gemeinsam ist den Ausgaben von Henle, Bärenreiter, Peters und Breitkopf & Härtel der quellenkritische Anspruch: Sie geben Beethovens Notentext ohne fremde Zutaten wieder. Unterschiede liegen im Editionsstand und in der Ausgabeform – die genannten Häuser führen die Symphonie in der Regel sowohl als Studien- wie als Dirigierpartitur, sodass sowohl das Mitlesen im Konzert als auch die Probenarbeit abgedeckt sind.

Welche Ausgabe für wen?

Wer die Fünfte lesend verfolgen oder analysieren möchte, greift zur preiswerten Studienpartitur; für die Aufführung ist die großformatige Dirigierpartitur mit passendem Stimmenmaterial die richtige Wahl. Alle vier Verlage bieten verlässlichen Urtext – die Entscheidung fällt meist über Editionsstand und Preis. Den weiten sinfonischen Bogen zeigt der Vergleich mit Beethovens späterer Neunter op. 125; das gleiche dramatische c-Moll prägt auch seine Pathétique.