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Werk

Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125 („Ode an die Freude“)

Die Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125 von Ludwig van Beethoven wurde 1824 in Wien uraufgeführt und krönt sein sinfonisches Schaffen. Als erste große Symphonie bezieht sie im Finale Gesangssolisten und Chor ein: Schillers „Ode an die Freude“ wird zum Hymnus auf die Verbrüderung der Menschheit. Vom düster grollenden d-Moll des Beginns führt Beethoven über vier Sätze in ein überwältigendes D-Dur-Finale – das „Freude, schöner Götterfunken“ ist heute die Europahymne.

Als gemeinfreies Werk der Klassik liegt die Neunte in mehreren wissenschaftlichen Urtext-Ausgaben vor. Je nach Zweck erscheint sie als Studienpartitur zum Mitlesen, als große Dirigierpartitur, im Stimmenmaterial und – für das Finale – als Klavierauszug für die Chorarbeit.

CoverKomponistTitelBesetzungVerlagBestellnummerHerausgeberPreisHinweise
Beethoven, Ludwig vanSymphonie Nr. 9 d-moll op. 125OrchesterG. Henle VerlagHN 9819Kraus, Beate Angelika
20,00 €Kaufen
Urtext (Henle)
Beethoven, Ludwig vanSymphonie Nr. 9 d-MollSoli (SATB), gemischter Chor (SATB) und OrchesterBärenreiter VerlagBA 9009-14Del Mar, Jonathan
4,75 €Kaufen
Urtext (Bärenreiter)
Beethoven, Ludwig vanSinfonie Nr. 9 d-MollKlavier 4-händigC.F. Peters HandelswareEPHW 4117-09
6,80 €Kaufen
Urtext (Peters)
Beethoven, Ludwig vanSymphonie Nr. 9 d-moll op. 125Soli, gemischter Chor, OrchesterBreitkopf & Härtel KGCHB 5237Hauschild, Peter
5,90 €Kaufen
Urtext (Breitkopf)

Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Gemeinsam ist den Ausgaben von Henle, Bärenreiter, Peters und Breitkopf & Härtel der quellenkritische Anspruch. Unterschiede liegen im Editionsstand und in der Ausgabeform: Die Häuser führen die Neunte in der Regel als Studien- wie als Dirigierpartitur, sodass Analyse, Probenarbeit und Aufführung gleichermaßen abgedeckt sind; der große Chorfinalsatz macht zudem einen guten Klavierauszug wichtig.

Welche Ausgabe für wen?

Zum Mitlesen und Analysieren genügt die preiswerte Studienpartitur; für die Aufführung braucht es Dirigierpartitur und Stimmenmaterial, für die Choreinstudierung den Klavierauszug. Alle vier Verlage bieten verlässlichen Urtext – die Entscheidung fällt über Editionsstand, Ausstattung und Preis. Den dramatischen Weg „aus der Dunkelheit ins Licht“ teilt die Neunte mit Beethovens Fünfter Symphonie.